Atlastherapie


Atlastherapie

Sehr häufig wird diese Form der Behandlung zur Regulierung der Muskelspannungen eingesetzt.

Der Atlaswirbel trägt nicht nur den Kopf, der bei Erwachsenen zwischen 4 und 6 Kilo-gramm wiegt, sondern ist auch verantwortlich für eine Vielzahl von Erkrankungen und hat Einfluss auf die gesamte Statik der Wirbelsäule und ihre Beschwerden und Folgeerkrankungen. Auswirkungen auf Gelenke, Muskeln, Nervensystem und Faczien. Zudem muss die Wirbelsäule die Fehlstellung des Atlas mit einer Rotation im Kreuzdarmbeingelenk (Iliosacralgelenk) kompensieren, die Folge ist der Beckenschiefstand. Veränderungen im Bereich der Wirbelsäule können auch zu funktionellen organischen Störungen führen. Besteht diese Beeinträchtigung länger, droht die vorzeitige Degeneration.

Man unterscheidet zwei verschiedene Techniken der chirotherapeutischen Behandlung. Bei der Mobilisation wird durch sanfte Techniken das natürliche Gelenkspiel wiederhergestellt. Hierbei werden die Gelenke vorsichtig mobilisiert, sodass keine Schmerzen verursacht werden.                                                                                                                              

Die gezielte Manuelle Gewebekoordination ist eine gewaltlose Anwendung und bewirkt durch eine sanfte Bewegung, dass die ausgerenkte Wirbelsäule und Blockaden gelöst werden. Der Atlaswirbel ist umgeben von verschiedenen Nervenschaltstellen, die auch als Nackenrezeptorenfelder Wahrnehmungs-Organ bezeichnet werden. Diese wiederum haben zu 95% Kontakt zu den Nervenbahnen zwischen Gehirn und Körper. Mit Hilfe der Atlastherapie kann die fehlerhafte Informationsverarbeitung zwischen Nervensystem und Köperwahr-nehmung verbessert werden. Weiters können Funktionen von benachbarten Nervengewebe-Nervenbahnen die sich in die entlegensten Körperteile verzweigen optimiert und so die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers gefördert werden.

Atlaswirbel - Folgeerkrankungen bei Verschiebungen zum Beispiel Beeinflussung von neuromotorischen Störungen unterschiedlicher Ursache sowie Schmerzzuständen des Bewegungssystems, Migräne, Kiefergelenksbeschwerden und Schmerzen, Tinnitus, Gehörstörungen, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Konzentrationsstörungen, jegliche Schmerzen der Wirbelsäule, Beckenschiefstand, Schwindel, Krämpfe, Trigeminusnerv, Gesichtsschmerzen, Muskeltonus, vegetative Funktionen.