das kleine lexikon der Heilmassage


Das kleine Lexikon der Heilmassagen Packungsanwendungen

von Akupunktmassage bis Triggerpoint-Behandlung+Techniken neurovasculärer/neuromeningialer Mobilisation

 

 

Akupunktmassage

Diese Massage hat ihren Ursprung in der traditionellen Chinesischen Medizin und beruht auf dem Verhältnis von Yin und Yang. Die 12 Hauptmeridianbahnen (Energiefluss) werden mit einem Massagestab gezogen. Durch punktuelle Behandlungen kann der Energiekreislauf in Schwung gebracht werden und ein ausgewogenes Verhältnis an Energie erzielt werden.

Die Akupunktmassage unterstützt effizient bei der Behandlung von chronischen und akuten Schmerzzuständen, Rehabilitationsmaßnahmen, Burn-out-Erkrankungen (völlige geistige und körperliche Erschöpfung), Neuralgien, Allergien.

Keine Anwendung der Akupunktmassage bei erhöhter Labilität, Epilepsie, Tumoren.

 

Bioresonanz

Jedes Lebewesen, das ein Nervensystem besitzt, erzeugt geringe elektrische Ströme und nutzt diese für die Erregungsleitung im zentralen und peripheren Nervensystem. Dabei entstehen schwache elektromagnetische Felder, die mit Methoden der modernen Medizin messbar sind. So können beispielsweise mit wissenschaftlich etablierten Methoden die elektrischen Vorgänge im Herzen im Elektrokardiogramm  (dieses misst elektrische Spannungen) sichtbar gemacht werden. Bioresonanzgeräte ermitteln die bestehenden körpereigenen Schwingungen in ganz bestimmten individuellen Frequenzbereichen. Neben den physiologischen gesunden Schwingungen gibt es bei jedem Menschen auch erworbene pathologische kranke Schwingungen. Das Bioresonanzgerät vergleicht diese Schwingungen mit einem festgelegten Sollwert und schickt gleichzeitig (in Annahme eines Regelkreismodells) korrigierende Signale an den Körper zurück.

 

Es bleibt zu betonen, dass durch die Behandlungen nicht die Symptome behandelt werden, sondern die Ursachen reduziert bzw. sogar beseitigt werden.

 

Bindegewebsmassage (Subcutane Reflex Therapie)

Diese Technik beruht auf die Auswirkungen der reflektorischen Wirkung von Spannungsveränderungen im Bindegewebe und ist bei Funktionsstörungen der inneren Organe oder der Haut indiziert. Sie führt zu einer verbesserten Versorgung des Gewebes mit Nährstoffen und erzeugt auch eine vegetative Allgemeinwirkung, die zu einer Gesamtumstimmung führen kann.; insbesondere bei Durchblutungsstörungen der Beine, muskulären Verspannungen und Blockaden.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten:

Neuralgien, Lähmungen, Erkrankung des Verdauungstraktes, Erkrankung der Leber und Blase, Parästhesien, schlaffe Lähmung Gynäkologische Erkrankungen: Dysmenorrhoe, Amenorrhoe, hormonelle und funktionale Störungen, Beschwerden nach Entzündungen, Störungen der Stillfunktion.

 

CranioSacrale-therapie  CranioSacrale Faszien Entspannung

Das CranioSacrale System besteht aus den Membranen und der cerebrospinalen Flüssigkeit, die Gehirn und Rückenmark umgeben und schützen. Es erstreckt sich von den Knochen des Schädels, Gesichtes und Mundes - dem cranialen Anteil - bis zu den Knochen des Beckens - dem sacralen Anteil.

Da dieses wichtige System die Entwicklung und Funktionsfähigkeit des Gehirns und Rückenmarks beeinflusst, kann ein Spannungsungleichgewicht oder eine Restriktion innerhalb des Systems zu einer Vielfalt von Symptomen führen.

Die CranioSacrale Tiefenentspannungsmassage kräftigt die körperliche Funktionsfähigkeit löst Blockaden im Bereich der Schädelknochen, der Wirbelsäule, der Beckenknochen, der Faszien etc. Sie harmonisiert auch den Rhythmus der Gehirnflüssigkeit und der Wirbelsäulenflüssigkeit. Eine Blockierung in diesem System hat negative Auswirkung auf unser Kausystem und die gesamte Körperstatik. Darauf gezielte Techniken lösen die Blockaden, welche sowohl mit der Veränderungen der Gehirn- und Rückenmarksfunktion, als auch mit einer Vielzahl anderer gesundheitlicher Probleme zusammenhängen - Nicht eine Krankheit, sondern das System wird behandelt.

Anwendung für Behandlungsmöglichkeiten:

Allergien, Angstzustände, Atembeschwerden, Asthma, Augenbeschwerden, Bandscheibenvorfall, Beckenschiefstand, Bronchitis, Burn-out-Syndrom, chronische Dysfunktionen, Depressionen, Emotionales Trauma, chronische Entzündungen, Geburtsvorbereitung, Geburtsnachsorge, Gastritis (keine akute Entzündung!), Geburtstrauma, Gelenksprobleme und Blockaden, Genesungshilfe, Genickstarre, Gesichtslähmung, Gleichgewichtsstörungen, Hautprobleme, Hormonstörungen, Hörstörungen, Hüftprobleme, Hyperaktivität, Impotenz, Stärkung der Abwehrkräfte des Immunsystem, Kiefergelenksbeschwerden, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen, instabiler Kreislauf, Lähmungserscheinungen, Magenbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, motorische Störungen, muskuläre Verspannungen, chronische Neuralgie, Ohrenprobleme, Operationsvorbereitung und Operationsnachsorge, chronische Beschwerden der Organe, Panikanfälle, Phantomschmerz, Psychoorganisches Syndrom, psychische Probleme, psychosomatische Beschwerden(Herz-, Atem-, Magen-, Darmbeschwerden, psychovegetative Störungen, Rückenprobleme, Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Schleudertrauma, Schluckbeschwerden, chronische Schmerzen, Schmerzsymptome ohne pathologischen Befund, Schock, Schwindel, Sinusitis, Spasmen, Sprachstörungen, Schwangerschaft (ab dem 3. Monat), Trigeminusneuralgie, Zähneknirschen, Zahnspangen.

Die wichtigsten Umstände, welche die CranioSacrale Tiefenentspannungsmassage nicht möglich machen:

Herzinfarkt - Schlaganfall in der akuten Phase (ab der 3.Woche), Multiinfarkt, Hirn-aneurysmen, Infektion mit ungeklärten Verlauf, während der Schwangerschaft bis zum 3. Monat, Hydrozephalus, Tumore im cranialen System, Gehirnerschütterung; der Liquor muss zu 100% blutfrei sein.

 

Fußreflexzonenmassage

Am Fuß werden alle Organsysteme, Gelenke und Muskeln „reflektiert“. Die augenblickliche Verfassung wird bildschirmähnlich im Kleinen widergegeben. Es wird somit über die „Reflexzonenbehandlung am Fuß“ die neuronale Vernetzung beeinflusst. Diese Massage hat eine effiziente Wirkung bei Über- und Unterfunktion bestimmter Organe.

Behandlungsmöglichkeiten:

Lebens-, Regenerationskräfte aktivieren, Spannungs- und Verkrampfungszustände lösen, die Blutzirkulation verbessern, prophylaktische Maßnahmen.

Die wichtigsten Umstände, welche die Fußreflexzonenmassage nicht möglich machen:

Starke Venen, Krampfadern, Venenentzündung, Thrombose, pulsierende Geschwülste, Aneurysmen, akute und entzündliche Prozesse, Fußpilz;

Achtung bei Risikoschwangerschaft, Blutern und starker Regelblutung.

 

Funktionsstörung im Kauorgan

Das Kausystem ist der einzige Teil des Bewegungsapparates, dessen Bewegung in einem präzisen Hartgewebekontakt mündet, der Okklusion der Zähne. Die Muskulatur muss daher immer die notwendige Anstrengung unternehmen, um Unterkiefer, Kiefergelenk und Zähne an exakt diesen Punkt mit hoher Präzision zu bewegen. Dem zufolge hat also auch die Kopfhaltung- bzw. die Kopfhaltemuskeln  Einfluss auf die notwendige Muskelarbeit zum Erreichen der Okklusion. Es zeigt sich, dass Zahnkontakte geringfügig wandern, wenn man den Kopf vor, zurück oder zur Seite neigt, oder verdreht. Dadurch wird offensichtlich, dass die Unterkieferstellung von der Kopfhaltung beeinflusst wird. 

Primäre Kaumuskeln. Sekundäre Kaumuskeln

Der Kauapparat spiegelt unbewusst Frust, Ärger, Widerwillen, Wut, Zorn etc. Dies bedeutet, dass in diesen Muskelgruppen viel emotionaler Stress abgespeichert sein kann. Vielfach spielt dabei eine Unterdrückung von Aggression eine Rolle. Es kommt oft aufgrund des großen Drucks zu Kiefergelenkproblemen und in der Folge zu einer Kiefergelenksschädigung, dem Kiefergelenksknacksen mit eingeschränkter Mundöffnung und möglicher Kiefersperre.

Auch beim zentrischen Bruxismus werden die Betroffenen Zähne so stark aufeinandergepresst, dass Muskelschmerzen im Kieferbereich entstehen können. Dabei wirken Kräfte, die jene des funktionellen Kauens bei Weitem übersteigen.

Zähneknirschen ist für den exzentrischen Bruxismus typisch, da bei diesem die Zähne gegeneinander gerieben werden, was häufig an einem Knirschgeräusch erkennbar ist. Diese meist unbewussten Verhaltensweisen von Zähnepressen und Zähneknirschen können sowohl in der Nacht als auch am Tage auftreten. Obwohl der Zahnschmelz zu den härtesten Substanzen gehört, wird der Schmelz durch die großen Kräfte beim Zähnepressen und Reiben schwer geschädigt und verletzt. Bei kurzfristig überanstrengten Muskeln gibt es eine Art Muskelkater, bei einer dauerhaften Überanstrengung verändert sich die Muskelfaser, sodass sich der Muskel verhärtet und kleine schmerzhafte Knötchen (Triggerpunkte) entstehen.

Die ersten Anzeichen für eine Kiefergelenk-Arthrose sind Reibegeräusche und Knackgeräusche, sodass es im Kiefergelenk knirscht und die Beweglichkeit des Kiefers meist eingeschränkt ist. Bei einer Arthrose im Kiefergelenk kann es zu chronischen Schmerzen kommen, die vielfach beim Beißen, Gähnen und beim Öffnen des Mundes entstehen.

Betroffene haben meist auch häufig Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Ohrenschmerzen, Tinnitus oder Schulterschmerzen. Die Kiefergelenkarthrose ist eine Verschleißerkrankung, die altersbedingt sein kann oder vorzeitig durch eine mechanische Abnutzung der knorpeligen Gelenkflächen hervorgerufen wird. Durch große Belastungen kann es zu entzündlichen Prozessen der Gelenkflächen oder der Gelenkkapsel kommen, auch eine Schädigung des Bandapparates ist möglich. Die Lage der Gelenkscheibe (Discus articularis) kann sich in einem oder in beiden Kiefergelenken verändern. Als Anzeichen dafür sind Knackgeräusche bei der Bewegung des Kiefers festsellbar. Die Gelenkscheibe kann extrem nach vorne verrutschen, so dass die Mundöffnung teilweise total blockiert sein kann (Kiefersperre).

Bei richtiger Haltung ist der Unterkiefer in einer Schwebehaltung, die Kaumuskeln sind weitgehend entspannt und die Zähne des Oberkiefers und Unterkiefers berühren sich nicht -  Es ist ein Spalt von 2-3 mm vorhanden. Nur beim Essen und Schlucken sollten die Zähne Kontakt haben. Wenn die Zähne aufeinander gepresst sind oder aneinander reiben, sollte man versuchen, sich diese Verhaltensweise abzugewöhnen (Eigene Beobachtung und Haltungskorrektur). Beim Zähneknirschen und Pressen mit den Zähnen  kann eine Aufbeiß-Schiene, die vorwiegend nachts getragen wird, weitere Schädigungen der Zähne und der Kiefer verhindern.

 

Faszienmassage/Faszientherapie-Kiefergelenk

Das Fasziennetzwerk gilt heute als eigenes Sinnesorgan, als Informationssystem mit Rezeptoren und Sensoren, welches permanent Informationen abgibt und unsere Motorik steuert. Diese stabilieren den Körper, geben (wenn man an die lumbale Faszie denkt) dem Rücken entscheidenden Halt und unterstützen jede Bewegung. Faszien sind flexibel miteinander verbunden, oberflächig wie auch in einer tiefen Schicht des Körpers zu finden. Zu ihren Aufgaben gehört es, Schmerzen zu erkennen und zu melden, während sie gleichzeitig schützend jeden einzelnen Muskel, jedes Organ, jeden Knochen und jeden Nerv umhüllen, um Kräfte zu übertragen.

Dysfunktionen im Facziengewebe führen zu Zahn-, Kiefer- und Gesichtsschmerzen, aber auch zu Ohr-, Nacken-, Schulter-, Wirbelsäulenstörungen-, Tinnitus, Schwindel und Kopfschmerzen. Sehr oft kann auch die Ursache im Hinblick auf Störungen der Kau-, Kopf- und Kopfhaltemuskeln im Facziennetzwerk gefunden werden. Wenn das Fasziengewebe unter Spannung gerät und gestört wird, sei es durch Fehlbelastungen, einseitige Bewegung oder Stress, wird man steifer und unelastischer. Oft verspürt man Schmerzen. Es steigt die Verletzungsgefahr und Entzündungsstoffe werden ausgeschüttet. Damit unser Körper optimal funktioniert, benötigen wir daher neben Ausdauer, Beweglichkeit und Muskelkraft, zudem auch ein elastisches Bindegewebe. Daraus soll sich eine neue Leistungsbereitschaft des Körpers ergeben und ein Verhärten und Verkleben der Muskeln verhindert werden. Diese Massageart  formt das Gewebe, fördert es und stimuliert die Versorgung (vom Scheitel bis zur Sohle). Herkömmliche Gewebemasssagen behandeln hingegen nur die Muskulatur und dienen der allgemeinen Entspannung.

 

Körper-Emotionale Entspannung - Gedächtnis des Körpergewebes - Energiezyste.

Eine Energiezyste kann auf Grund eines Traumas (physischer oder emotionaler Ursache), entstehen.       Solche zerstörerische Emotionen sind z.B. Schuldgefühle, Wut, Zorn oder Angst. Die Erinnerung einer Erfahrung und der dazugehörenden Emotionen können die Körperzellen beeinflussen. Dies betrifft sämtliche Gewebezellen, seien es Muskeln, Faczien, Knochen, Zähne oder Zellen innerer Organe. Diese Zellen selbst besitzen die Fähigkeit sich an ein erfahrenes Trauma zu erinnern, ohne dabei auf  Erinnerungen der zentralen Neuronen (Gehirn/ZNS) zurückgreifen zu müssen.

 

Lymphdrainage/ Sympathikustherapie

Die Lymphdrainage ist eine sanfte Hautverschiebetechnik, die den Abtransport von Lymphe (Stoffwechselend-produkte- Giftstoffe) und Flüssigkeit, die sich im Bindegewebe befindet, unterstützt. Das Lymphsystem überzieht den ganzen Körper spinnwebenartig und ist kein geschlossener Kreislauf.

Die positiven Auswirkungen sind:                                                                                                                                      Beruhigender Einfluss auf das vegetative Nervensystem, Rückbildung von Ödemen und dadurch analgetische Wirkung, Verbesserung der Immunitätslage, Stoffwechsel-verbesserung, Erweichung von Fibrosierungen (z.B. Narben).

Auch der Sympathikus ist neben dem Parasympathikus ein Teil des vegetativen Nervensystems und wichtig in der Therapie von vegetativen Störungen akuter und chronischer Leiden. Diese Methoden beruhen auf einem neuen Verständnis der Medizin und behandeln Schmerzen sowie viele andere Störungen, die durch das vegetative Nervensystem verursacht werden.

werden.Bildergebnis für sympathikus

Anwendung für Behandlungsmöglichkeiten:

Lymphostatisches Ödem, Lymphödem postmastektomisch, zyklisch idiopathisches Ödem, venöses Ödem, Ulcus cruris venosum, Arteriosklerose, diabetischer Ulkus, lokale lymphatische Ödeme nach Operationen, Narben, Keloid, Traumatologie, Morbus Sudeck, Erkrankung des Zentralnervensystems mit lokalem Ödem (Apoplexie, Migräne, Trigeminusneuralgie, Morbus Parkinson,

 Multiple Sklerose, Fazialisparese), Erkrankung im Kopfbereich, Tinnitus und Hörsturz, Dermatologie, Erkrankung des Verdauungstraktes, Streß-Syndrom, Schwangerschaft, Erkrankung des rheumatischen Formenkreises, Systemerkrankung des Bindegewebes, Weichteilrheumatismus, Peitschen -schlagsyndrom, Osteoporose, Herzrhythmusstörungen in Ruhe, Schmerzen die sich in Ruhe (Sitzen, Liegen) verschlechtern, Soziale Konflikte, posttraumatisches Stress-Syndrom.

Die wichtigsten Umstände, welche die Lymphdrainage nicht möglich machen:

Malignes Tumorgeschehen, akute Infektion, Erysipel, Thrombose, kardiale Dekompensa­tion.        

   

Manuelle klassische Massage/ Gewebemassage

Es kommen vor allem streichende, knetende, rollende und klopfende Grifftechniken zum Einsatz. Je nach der Zielsetzung wirkt die Heilmassage entspannend, durchblutungsfördernd, der Stoffwechsel wird angeregt und das Immunsystem gestärkt.

Anwendung:

Körperliche Leistungssteigerung bzw. Prophylaxe, funktionelle, chronische Störungen der inneren Organe und Organsysteme, Knochen, Gelenke und Weichteile, neuralgische und neuralgieforme Probleme, Arterielle und venöse Durchblutungsstörungen, Dysregulationen des Vegetativums und Endokrinums, allgemeine Stoffwechselstörungen.

Die wichtigsten Umstände, welche die Manuelle Heilmassage nicht möglich machen:

Nicht abgeklärte Schmerzzustände, operativ zu erfassende Krankheiten, alle fieberhaften Allgemeininfektionen, alle Infektionskrankheiten, pulsierende Geschwülste, Aneurysmen, Bluter, Schwangerschaft, im akuten Intervall einer starken Regelblutung, örtliche akute Entzündungen bzw. Verletzungen, örtliche Varizen.

 

Manuelle Dehnung

Es kommt durch die Bewegung zu abwechselnder Zugkraft und Kompression im Gelenk. Leichte Kompression fördert die Bildung der Synovialflüssigkeit (Gelenksflüssigkeit). Die leichte Zugkraft kann schmerzlindernd wirken. Der Körper wird durch äußere Kräfte ohne bewusste Muskelkontraktion des Patienten bewegt. Wirkung: Durchblutungssteigerung, Steigerung der Gelenksbeweglichkeit, Schmerzreduktion, Förderung des Heilungsprozesses und Vertiefung der Atmung.

 

HWS Mobilisation nach DPT Akademie

Das Zusammenwirken von Kiefergelenk und Zähnen bildet eine funktionelle Einheit mit den Kopfgelenken (Schädelende, 1. und 2. Halswirbel). Das bedeutet, dass sich die Halswirbelsäule verändert, wenn eine Kieferfehlstellung- Dysfunktion vorliegt. Im Kauapparat bis zu 200kg wirken gewaltige Kräfte die sich auf die Wirbelsäule und den restlichen Bewegungsapparat auswirken, von dort führt eine funktionelle Kette der Wirbelsäule abwärts, bis zu den Beckengelenken (Iliosakralgelenk). Folglich sind bei Dysfunktionen zu den Kau-Gesichts- Zungenbeinmuskulatur und Kopfhaltemuskeln  auch die Rücken- und Gesäßmuskeln betroffen.                    

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medical illustration of the jaw bone

Die Bewegung des Kiefers ist über Muskelzüge und über Gelenkketten mit dem Steißbein gekoppelt.

Schiebt man den Kiefer nach vorne, so bewegt sich auch das Steißbein nach vorne, das Becken neigt sich sanft zurück.

Schiebt man den Kiefer zurück, so bewegt sich das Steißbein nach hinten, das Becken führt eine sanfte Vorneigung aus.

Bewegt man den Kiefer nach rechts, so tendiert das Steißbein ebenfalls nach rechts, bewegt man den Kiefer nach links, so gibt es eine Linkstendenz des Steißbein.

Arten von Kieferbeschwerden:

  • Verspannte Muskeln, von denen Kieferbeschwerden ausgehen

  • Kieferschmerzen

  • Zähneknirschen, Bruxismus
  • Kieferfehlstellungen

  • Knackgeräusche (die Knorpelscheibe (Discus articularis) ist verrutscht aus Ihrer     

                                 normalen Position nach vorne)

  • Kiefersperre (Wenn der Kopf des Kiefergelenks aus der Knochenpfanne im Oberkiefer

  •                       nach vorne herausrutscht)

  • Kieferklemme (aufgrund eines tonischen Krampfes der Kaumuskulatur kommt es zur

  •                         Eingeschränkten Mundöffnung)

    Anwendung für Behandlungsmöglichkeiten:

    Zahnschmerzen ohne Zahnbefund, Ohrbeschwerden ohne medizinischen Befund Verspannungsbedingte Kopfschmerzen, Schwindel, Augenbeschwerden, Konzentrations-Störungen und andere Kopfbeschwerden.

     

    Ohrakupunktmassage

    Es besteht ein Zusammenhang zwischen den Reflexzonen am Ohr und den korrespondierenden Körperstellen. Diese Technik gilt als eine sehr elegante und effiziente Behandlungsform. Durch gezieltes Drücken und Reizen schmerzhafter Zonen erreicht man eine Lösung der Blockaden und somit eine Schmerzlinderung.

     

    Packungsanwendung

    Das Leopoldskroner Moor ist mit 25% Huminsäureanteilen eines der hochwertigsten Moore weltweit  und daher für besonders geeignet bei Heißanwendungen oder Kaltanwendungen. Seine Wirkung liegt primär in den thermophysikalischen und biochemischen Eigenschaften und in dem komponentenkonstanten Wärmeabtransport.

    Der Wirkstoff tritt über die Haut mit dem Körper in Austausch, dabei werden örtliche und/oder reflektorische Effekte genutzt. Diese lassen sich in erster Linie auf hyperämisierende, stoffwechselanregende, muskeldetonisierende und schmerzlindernde Eigenschaften zurückführen. Es erfolgt eine umfangreiche Stimulation des vegetativen Nervensystems durch den Kreislauf der Patienten und eine Regeneration des Säuremantels.

     

    Periost Massage (Knochenhaut)

    Ist eine Form der Reflexzonenmassage. Ziel dieser Massage ist es über oberflächennahe Knochenhaut mittels Reflexbahnen Einfluss auf die Tätigkeit innerer Organe zu nehmen. Sie wirkt – ähnlich wie die Bindegewebsmassage – nicht nur lokal am Ort der Massage, sondern hat darüber hinaus Einflüsse auf weiter entfernt liegende Organe.

     

    Postisometrische Relaxation und Querdehnung Muskelfunktionsmassage

    Dauerbeanspruchte, hypertone Muskulatur verliert ihre Entspannungsfähigkeit, Blockierungen der Gelenke stehen immer im Zusammenhang mit muskulären Dysbalancen. Neuromuskuläre Erkrankungen oder Verletzungen können Lähmungen, Spastik, Schwäche und Schmerzen auslösen, die es dem Patienten unmöglich machen, seine Gelenke endgradig zu bewegen. Zustände nach Traumen, Entzündungen, operativen Schnittführungen führen zu Narbenbildung, die die normale Elastizität der Weichteile beeinflusst. Sind Weichteile längere Zeit verkürzt,  verliert der Muskel gleichzeitig seine Kraft. Die Beziehung zwischen Muskelenergie und Muskelspannung verändert sich eine Muskelfunktionsmassage verändert die Muskelverkürzungs- schwäche.

     

    Segmentmassage

    Macht sich die Wechselbeziehung zwischen Haut – Muskulatur – Gefäß – innere Organe zunutze. Als Segment wird dasjenige Areal bezeichnet, das durch ein und denselben Rückenmarksnerv (Spinalnerv) versorgt wird. Durch effektives Behandeln der Segmente erreicht man eine Selbstregulation des Organismus. Wird vor allem vor Wirbelsäulenbehandlungen bei Beschwerden und Innervationsstörungen der Organe und des Bewegungsapparates eingesetzt.

    Anwendung für Behandlungsmöglichkeiten:

    Funktionelle und chronische Probleme der inneren Organe,  arterielle und venöse Durchblutungsstörungen der peripheren und der Herzgefäße, degenerative und chronische rheumatische Störungen der Wirbelsäule und der Gelenke, Dysregulation des Vegetativums und Endokrinums.

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    Somato Emotional Release/ Körperlich- Seelische- Lösung/Freisetzungsbehandlung

    In manchen Fällen gehen körperliche Beschwerden mit seelischen einher, so daß es zu einer Verknüpfung beider Anteile kommt. Solche Verknüpfung beider Anteile werden als >Energie-Zysten> bezeichnet Somato Emotional Release übersetzt: Körperlich-Seelische-Lösung um auf sanfte Art solchermaßen eingekapselte Traumata, mit ihren Emotionen die in der Erinnerung an die Gewebe gehalten werden mit der Gewebefreisetzung zu arbeiten. Mit einer Rückführungstherapie auf einer achtsamen Weise die Energiezyste eine Einkapselung meist negativer seelischer Energien in assozierten Körperregionen wie Ärger, Wut, Angst, Trauer zur freigabe.

    Die Erklärung beinhaltet, daß der Körper die Einwirkung plötzlicher Gewalt, wie sie bei Unfällen oder Verletzungen auftritt, auf zwei verschiedene Arten verarbeiten kann:

  • Der Körper ist in der Lage die gewaltsam auf ihn eingewirkten Kräfte zu integrieren und einen natürlichen Heilungsprozeß zu veranlassen.
  • Die Kräfte können nicht effektiv integriert werden, der Körper nimmt sie zwar auf, aber die Veränderungen die diese Kräfte im Körper bewirken kann der Körper nicht steuern.
  • Ein wesentlicher Faktor, ob diese Energie integriert oder separiert wird, ist der emotionale Zustand zum Zeitpunkt der Verletzung. Wenn in diesem Moment Gefühle von Ärger, Wut, Angst, Trauer oder Sätze und Einstellungen wie: ich schon wieder, das kann nur mir passieren, vorherrschen so ist es höchstwahrscheinlich, daß nicht genug Energie zu Verfügung steht, um die einwirkende Kraft zu integrieren.

    Nachdem der Körper die Energie aufgenommen hat, muß er irgendwie mit ihr umgehen. Die häufigste und einfachste Reaktion ist, die Energie zu isolieren. Sie wird mit einer Art >Mauer> umgeben und eingekapselt. So entsteht das was  als Energiezyste bezeichnet wird. Im Gebiet der Zyste herrschen oft andere Zustände als im umgebenden Gewebe im Bezug auf Stoffwechsel, Temperatur, Hautbeschaffenheit und aussehen sowie Schmerzempfindlichkeit.

    Die Energiezyste ist eine Dysfunktion, weil sie normale Körperfunktionen behindert bzw. blockiert. Der Organismus muß sich auf diese Zyste einstellen, sie umgehen, um seine normalen Funktionen zu gewährleisten.

    All dies kostet fortwährend Kraft und wird so leicht zu einer großen Belastung für den Patienten. Beschäftigt er sich mit den Symptomen der Energiezyste, werden ihm auch die negativen seelischen Informationen dieses Bereiches bewusst. Ohne kundige Unterstützung hat er aber meist weder eine Erklärung für das seelische Erleben noch einen Lösungsweg. Der Patient muß also auch in der seelischen immerzu Energie aufwenden um die negativen Empfindungen zu unterdrücken.

     

    Myofascziale Triggerpoint-Massage (nach Dr. Vodder Akademie)

    Darunter versteht man Bereiche der Muskulatur, welche segmentale, extrasegmentale oder fasciale Ausstrahlungen verursachen. Diese Ausstrahlungen können in Form von Schmerz, Parästhesie, Anästhesie, Kältegefühl, Hexenschuss, usw. auftreten. Das empfindliche (Muskel-)Gleichgewicht ist gestört.

    Ursachen:

  • Ischämie (Minderdurchblutung)

  • Lokale Stoffwechselstörungen (Anhäufung von Stoffwechselschlacke)

  • Erhöhter Muskeltonus über längere Zeit, aufgrund von einseitiger Muskelbelastung

  • Irritation aufgrund von neurogenen-neurovegetativen Ursachen

  • Verringerte Gelenkmobilität

  • Akute Überlastung – akute Überdehnung – direktes Trauma

  • Trainingsmangel der Muskulatur

  • Fehlhaltung und psychischer Stress

  • Chronische Pulpa (gefäßreiche Gewebsmasse)- Zahnfleischentzündungen und Kiefergelenkserkrankungen sind häufig verantwortlich, wenn Triggerpunkte in der Kaumuskulatur aktiviert werden, nachdem Infektionen oder Entzündungen längst abgeklungen sind.

    Folgen:

    Ein in dieser Art geschädigter Muskel wird vom Zentralnervensystem entlastet und damit aus der funktionellen Muskelkette genommen. So entstehen Muskeldysbalance und Schonhaltung im Bewegungsapparat. Das empfindliche (Muskel-) Gleichgewicht ist gestört. Als Reaktion darauf können Entzündungen, Schwellungen, Kalkeinlagerungen im Muskelgewebe und an Sehnenansätzen, Schleimbeutel als auch die Knochenhaut betroffen sein. Es kommt zu schmerzhafter Einklemmung und Engstellung der Gelenke, die Folge sind Arthrose und Gelenksversteifung Verschiebungen der Wirbel.

    Wann kann Triggerpoint-Massage hilfreich sein?

    Durch Reizüberflutung eine erhöhte Afferenz zum Zentralnervensystem mit der Folge der Spannungsreduzierung im betroffenen Muskel, verbesserte Durchblutung, Stoffwechselsituation, Permeabilität des Gewebes und Flüssigkeitsaustausch. Normalisierung des Muskeltonus, Aktivierung der Reparationsvorgänge Verschobene Wirbel finden sogar von alleine wieder in die richtige Position. Bei akuten und chronischen Beschwerden an Wirbelsäule und Bewegungsapparat, Beschwerden im Kopf bereich, Funktionsstörung im Kauorgan und Kiefergelenk, Psychosomatische Beschwerden, Schmerzustände nach Operationen, Folgebeschwerden nach Unfällen.

     

  • Zervikalsyndrome mit und ohne Kopfschmerzen
  • Schulterschmerzen, Impingementsyndrom, Rotatorenmanschettenruptur, Akromioclavicular-Gelenkarthrose
  • Epicondilitis ( Entzündung am Ellenbogen)
  • Lumbosakralgien mit und ohne Beinschmerzen
  • Gelenkblockierungen
  • Diskushernien (Bandscheibenvorfall)
  • Spondylitis (Wirbelentzündung)
  • Spondylolisthesis (Wirbelgleiten)
  • Nervenwurzelentzündung
  • Leistenschmerzen
  • Coxarthrotiker
  • Fußschmerzen, Achillodynie (Achillessehnenschmerzen)
  • Hexenschuss
  • Bruxismus (mit den Zähnen knirschen)
  • Kiefergelenksbeschwerden 
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